Realität - Traum - Ebene
Die Welt die wir wahrnehmen ist eben nur eine Traumwelt so wie der Schlaf oder der Tod oder das Jenseits.
Es sollte mir bewußt sein was immer ich treffe, ich treffe nur auf einen vorübergehenden Traum. Vielleicht mag mir dieser Traum etwas erzählen aber es ist ebenso vorübergehend und von bedingter Wahrheit wie alles. Alles was ich tun kann ich die Traumwelle erkennen, durchdringen und verwehen lassen. Es gibt nichts zu fassen, es gibt nichts zu gewinnen, es gibt keine Angst und keine Freude, wozu auch? - Ich habe die Träume nicht erschaffen die auf mich treffen - wozu mich also beindrucken lassen von ihnen?
Das ist es was der Buddhismus vermutlich mit Samsara meint, das alles eine Täuschung wäre. Vermutlich meint er, das alles nur auf einer Traumebene erfahrbar ist. Auf dieser Ebene besteht alles aus Licht, aus Schwingung, aus Ton, aus Farbe in verschiedener Dichte. Je dichter, um so primitiver das Schwingungsmuster umso eingeengter und primitiver die Existenz des Wesens und die Umgebung in der es sich befindet.
Daher ist es unmöglich eine Wahrheit als solche zu erkennen oder Festzuhalten. Es geht nicht. Da jede Ebene zeitlich begrenzt ist ist jede Wahrheit nur eine Wahrheit der Ebene die mit dem Sterben dieser Ebene zwar nicht ihr Gültigkeit aber ihren Bezug für mich als Lebe-Wesen dieser Ebene verliert. Menschliches Leben ca. 70 Jahre, Taumleben ca. 2-8 Stunden, Berufsleben ca. 8 Stunden usw. Ebene in Ebene geschachtelt, keine hält an, keine überdauert die andere.
Um die Traumebenen zu erkennen muß der Beobachter bereits enstanden oder vorhanden sein.
